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ad libitum Köthen
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ad libitum Köthen

ad libitum (lat. = nach Belieben) wurde 1971 als Studentenband an der Ingenieur- hochschule Köthen gegründet. In der Erstbesetzung musizierten mit Matthias Keppler (git) als Bandleader, Peter Raasch (voc, fl, perc), Detlef Zappe (bg), Reiner Schottstedt (org), kurzzeitig in der Gründungsphase Siggi Queck (2. git) und Axel Stuwe (dr). Das Repertoire war auf tanzbare, melodische Rockmusik ausgerichtet. Zur Titelauswahl gehörten Stücke von Uriah Heep, CCR, Deep Purple, Santana, Czeslaw Niemen (Enigmatic Impressions), Exeption, Jethro Tull oder Frumpy (How the gipsy was born). Eigene Kompositionen gab es nicht. Hierfür fehlte neben dem Studium einfach die nötige Zeit. 1972 wurde das Schlagzeug durch den Köthener Privatunternehmer Roland Hahn und der Bass 1973 mit Dietmar (Vinzens) Pontow neu besetzt. Zeitweise fungierte der an der IHS Köthen angestellte wissenschaftliche Mitarbeiter Stephan Paarmann (später Gruppe Set Köthen) aus Biendorf als musikalischer Berater und Horst-Peter Lämmler, bekannt unter "Ryngo", als Moderator. ad libitum hatte zahlreiche Auftritte, die über den Großraum Halle-Leipzig bis nach Berlin führten. Einer der Höhepunkte im Bandschaffen war die Teilnahme an den X. Weltfestspielen der Jugend und Studenten 1973 in Ost-Berlin. ad libitum spielte u.a. auf dem Alexanderplatz vor tausenden begeisterten  Besuchern. Mit Ende des Studiums an der IHS  1975 löste sich "ad libitum Köthen" auf. In der Folgezeit gingen Peter Raasch, Roland Hahn und Reiner Schottstedt bis etwa 1977/78 zu Set Köthen.

Galerie

1971: Poster, hergestellt auf Basis Lichtpause. Entwurf/Zeichnung: Andreas Richter, Berlin.

1971: v.l.n.r. Peter (Eule) Raasch, Matthias (Mätzli) Keppler, Detlef (Deddy) Zappe, Reiner (Schotti) Schottstedt, Axel Stuwe. Foto: Gisela Weiß.

1973: v.l.n.r. Peter Raasch, Reiner Schottstedt, Roland Hahn, Dietmar Pontow, Matthias Keppler.

Copyrights

Bild- und Tonmaterial aus Privatarchiv. Für Hinweise/Richtigstellungen und weiteres Bildmaterial sind wir dankbar! Text. R.Sch.